Qualifikationen

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Ihre Betriebsärzte im Leipziger Südraum:


      


Dr. Angela Pfeifer:

Nach dem Medizinstudium in Leipzig begann ich meine Facharztausbildung im Kreis Borna, war im Krankenhaus in den klinischen Fächern tätig und beendete die Ausbildung im Betriebsgesundheitswesen des VEB Braunkohlenwerkes Borna erfolgreich mit der Facharztanerkennung als Facharzt für Allgemeinmedizin.
Schon während der Ausbildung und natürlich auch danach war ich im gesamten Bereich des Braunkohlenwerkes Borna eingesetzt, nahm an den Arbeitsschutz Ausschusssitzungen und den Sitzungen der Reha-Kommission des Betriebes teil und führte in wesentlichem Umfange die arbeitsmedizinischen Tauglichkeits-und Überwachungsuntersuchungen durch. Aufgrund dieser Erfahrungen wurde mir nach der politischen Wende von der Sächsischen Landesärztekammer die Anerkennungsurkunde über die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin ausgestellt.
In den ersten Jahren der Niederlassung in eigener Praxis war einerseits nicht genügend Zeit für die Weiterführung der betriebsmedizinischen Betreuung vorhanden und andererseits hatten die Betriebe, die sich in der Marktwirtschaft behaupten mussten, andere Sorgen, als sich um einen Betriebsarzt zu bemühen.
Dies änderte sich, als wir unsere ärztliche Tätigkeit ab 1994 in einer Gemeinschaftspraxis aufnahmen. Seither betreuen wir etliche kleine und mittlere Unternehmen, die sich gern an uns wenden.

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Dr. Ulrich Pfeifer:

Nach dem Medizinstudium in Leipzig begann ich meine Facharztausbildung Allgemeinmedizin an der damaligen Kreispoliklinik Geithain, war in den klinischen Fächern
immer im Krankenhaus Borna tätig und legte 1983 die Facharztprüfung Allgemeinmedizin ab, durfte also ab da den Titel Facharzt für Allgemeinmedizin führen und arbeitete wieder in der Kreispoliklinik Geithain. 1987 wurde ich Leiter der Betriebspoliklinik des Braunkohlenwerkes Regis und hatte in dieser Funktion die Durchführung und Kontrolle der arbeitsmedizinischen Tauglichkeits-und Überwachungsuntersuchungen der Kumpel im Bergbau zu gewährleisten. Tagebaue kohle und Abraumseitig, Fahrbetrieb, Brikettfabriken mit Naß-und Trockendienst gehörten ebenso dazu wie der Fuhrpark und die Arbeitsschutzausschüsse sowie Reha-Kommissionen der einzelnen Betriebsteile. Bei 8000 Beschäftigten ein nicht geringer Umfang.
Nach der politischen Wende und der teilweisen Übernahme der Betriebspoliklinik durch die Bundesknappschaft als Versicherer der Beschäftigten im Bergbau trat ich
in den Sozialmedizinischen Dienst der Bundesknappschaft ein und wirkte bis 1994 dort. Die vielfältigen Anforderungen an meine Frau in eigener Niederlassung mit einem
Arbeitstag von deutlich über 12 Stunden ließen es geraten scheinen, dass wir eine Arbeitsteilung vornahmen und deshalb ab 1.7.1994 die Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis weiterführten.

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